Aufstellungsarbeit
Eine Aufstellung ist ein tiefes Erkenntnisfeld, ein tor zur wandlung. sie ist begegnungsraum und schöpfung.
erleben, erkennen, wandeln
Aufstellungsarbeit ist für mich ein lebendiger Weg in die Tiefe.
Sie ist ein junges Phänomen – eigentlich erst seit etwa 35 Jahren in dieser Form bekannt –
und sie verändert sich ständig.
Ich habe sie in vielen Jahren gelernt, weiterentwickelt, weitergegeben.
Und sie ist immer noch im Wandel.
„Aufstellungen sind für mich nicht nur Werkzeug – sie sind ein lebendiger Erfahrungsraum möglicher Wandlung.“
Wie funktioniert Aufstellungsarbeit?
In einer Aufstellung werden Teile eines Systems mit Hilfe der anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Stellvertreter:innen sichtbar gemacht.
Systeme können zum Beispiel sein:
Die jetzige Familie – die jetzige Beziehung
Die Herkunftsfamilie, die Beziehung zu Eltern, Geschwistern…
Die Darstellung und Erkenntnis und Wandlung der eigenen Gefühlswelt
Weiters ein unlösbarer Konflikt im Team.
Oder die Verbindung zwischen mir und meinem Wahren Selbst.
Es kann eine Körperaufstellung sein – von „Erkrankung“ und Gesundung.
Und…und…und…
Die Aufstellungsinhalte und ihre Formen sind äußerst vielfältig.
Es wird im Außen sichtbar, was im Innen seit langer Zeit wirkt. Die Erfahrung des innen Erlebten im äußeren Raum führt durch die Bilder, die Worte, die Handlungen, die erneuernden Erfahrungen zu tiefen Einsichten und echter Wandlung.
So können wir in Stellvertretung Prozesse körpernah erleben, auch als Betrachter und Betrachterinnen erfahren und finden so zu neuen Lösungen. Es beginnt etwas in der Tiefe in Bewegung zu kommen und wird als wahr empfunden, zutiefst gespürt.
Es öffnen sich damit Türen zu neuem Lebendigen Leben.
Diagnose und Wandlung
Eine Aufstellung zeigt:
- Was gerade ist
- Was wirkt
- Was sich nicht sagen, aber doch fühlen lässt
Und sie erlaubt:
- den wahren Platz in den Systemen zu finden
- andere Sichtweisen zu entdecken
- das Neue zu erkennen, bevor es schon da ist
- die Lösung schon in der Aufstellungsarbeit, im Ritual, im Moment zu leben
Man erkennt nicht nur.
Man durchlebt.
Und dadurch entsteht Wandlung.
„Was sich in einer Aufstellung zeigt, wirkt oft tiefer als Alles, was vorher analytisch gedacht wurde.
Woher kommt diese Arbeit?
Viele verbinden Aufstellungen mit dem Familienstellen von Bert Hellinger.
Und ja – er und seine Schüler:innen haben viel Pionierarbeit geleistet.
Aber die Wurzeln reichen weiter zurück:
Zu den Skulpturarbeiten von Virginia Satir.
Zu frühen Formen des therapeutischen Stellens.
Zu Heilritualen indigener Völker…
Sie wurde dann noch weiterentwickelt von zahllosen Menschen wie Matthias Varga von Kibéd und Anderen, die durch ihre schöpferische Arbeit völlig neue Wege geöffnet haben – besonders auch in der Organisationsaufstellung und im strukturaufstellenden Denken.
Ich selbst habe in den letzten Jahrzehnten diese Arbeit intensiv gelernt, gelehrt und weiterentwickelt – immer im Bewusstsein:
Diese Methode lebt.
Und sie lebt nur, wenn sie sich ständig weiterentwickeln darf.
„Aufstellungsarbeit ist ein Weg – kein Ziel. Und sie ist für mich eines der tiefsten Mittel, um Veränderung möglich zu machen.“