Familienaufstellung
Eine Aufstellung macht erfahrbar, wie Vergangenheit wirkt – und wie Zukunft sich öffnet.
systemisch sehen, innerlich lösen
Was früher „Familienstellen“ genannt wurde, hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Ich spreche heute von Systemischer Aufstellungsarbeit.
Denn es geht längst nicht mehr nur darum, die Herkunftsfamilie aufzustellen. Der Beweg-Grund der Aufstellungsarbeit ist, sich selbst und die Hintergründe vom eigenen Denken, Fühlen und Verhalten tiefer zu verstehen. Weiters auch die Zusammenhänge im und mit dem gesamten System.
Die Beziehungen zu Mutter, Vater, Geschwistern, allen Familienangehörigen… die persönliche Geschichte.
Aber auch die Verstrickungen mit Traumata der Vorfahren und Vorfahrinnen (Transgenerationale Weitergabe von Traumata).
Die übernommenen Lasten, die unausgesprochene Schuld, die Verbindungen, die uns an unserem eigenen Leben hindern und so prägen.
Viel wichtiger für meine – unsere Arbeit sind aber die ungelebten Talente, die bereits ungeduldig darauf warten, verwirklicht zu werden und unser aller Leben zu erfüllen und zu bereichern.
„Aufstellungen sind ein Weg, von Außen auf das eigene Leben zu schauen und in der Tiefe zu lösen.“
Was machen aufstellungen auf besondere weise sichtbar?
Eine Aufstellung macht sichtbar, was oft im Verborgenen wirkt:
- unbewusste Loyalitäten
- übernommene Ängste, Schuldgefühle oder Rollen
- blockierte Kraftlinien – wiederholende Beziehungsmuster
- nicht integrierte Verluste, Traumata, Schicksale
Das wird nicht analysiert, sondern gestellt.
Das System wird sichtbar gemacht – durch Menschen im Raum (in der Gruppe), oder durch Bodenanker (im Einzelsetting), durch Figuren, durch Papier, durch verkörperte Bewegung.
Und dann wird – ritualisiert, mit Achtung und Präzision –
geschaut, bewegt, gelöst.
Manchmal durch einen Satz.
Manchmal durch eine Geste.
Manchmal durch ein einfaches Dastehen.
Meist durch eine Koppelung von Allem – durch Erfahrung von Körper, Seele, Geist und neuer Energie.
Gruppen- oder Einzelarbeit
Ich arbeite mit Aufstellungen vor allem in der Gruppe –
dort kann Jede:r erleben, wie viel Kraft in diesem gemeinsamen Prozess liegt.
Aber auch im Einzelsetting ist Systemisches Arbeiten möglich –
zum Beispiel:
- mit Papier am Boden (Bodenanker)
- mit mir als Resonanzkörper
- mit dem Klienten oder der Klientin selbst als Stellvertreter:in
Die Wirkung bleibt.
Denn es geht nicht um das Außen –
sondern darum, was sich innerlich neu sortiert.
„Systemische Aufstellungen sind ein Erkenntnisweg. Ein Erfahrungsweg. Und ein sehr präziser und berührender Raum für Wandlung.“