Familientherapie,
Kinder- und Jugendlichen-therapie
Familientherapie eröffnet einen gemeinsamen raum der forschung und des verstehens.
sie ist systemische arbeit, die jedem individuum den richtigen platz im system zuordnet.
sie führt dort zu lösungen, wo alle ihre fragestellungen lösen.
bewusstheit und gegenseitiger respekt sind die basis der gemeinsamen arbeit. nur im wandel des gesamten systems entsteht heilung.
Wenn eine Familie zu mir kommt, geht es oft um einen Menschen, der Probleme macht und „nicht mehr funktioniert“.
Manchmal jedoch liegen die eigentlichen Fragestellungen nicht beim Symptomträger, der Symptomträgerin, sondern im System selbst.
Die Fragen sind:
Gab es Traumata?
Gibt es Verstrickungen mit Traumata des Herkunftssystems (Transgenerationale Weitergabe von Traumata)?
Haben andere Menschen im System große Fragestellungen, die Tabu sind – nicht erörtert werden dürfen?
Ist jemand in der Familie schwer erkrankt?
War die Geburt des betroffenen Menschen traumatisch?
Gab es schwere Verluste, die nie verkraftet wurden?
…
Die Antworten sind vielfältig. Sie entstehen aus sorgfältiger Forschung. Und danach formt sich das Setting:
Vielleicht arbeite ich mit den Eltern
Vielleicht mit dem Symptomträger, der Symptomträgerin im Einzelsetting
Vielleicht mit der gesamten Familie – durch Neuordnung des gesamten Systems
Vielleicht ist der wichtigste Mensch hinter den Problemen gar nicht Teil dieser Kernfamilie
…
IM FORSCHEN UND WERTFREIEN VERSTEHEN, IN ZÄRTLICHEM SCHAUEN ERÖFFNEN SICH LÖSUNGEN MANCHMAL WIE VON SELBST. DIE LÖSUNGSFORMEN SIND VIELFÄLTIG, GESPRÄCHSTHERAPIE, TRAUMATHERAPIE, SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGSARBEIT, RETREAT,… FÜHREN ZU SYSTEMWANDEL.
FORMEN DER PSYCHOTHERAPIE – SIEHE PSYCHOTHERAPIE
Mit welchen Themen kommen Familien zu mir?
Die Themen sind vielfältig – aber oft zeigen sich ähnliche Muster:
- Schulverweigerung, Konzentrationsstörungen, Angst
- schwere körperliche Erkrankungen, chronische Symptome
- Suchtverhalten, Selbstverletzung, soziale Isolation
- dauerhafte Konflikte in der Familie
- Gefühle von Überforderung, Hilflosigkeit, Stillstand
Wenn das Trauma sich verborgen hat
Viele Kinder und Jugendliche und auch Eltern zeigen Symptome, die auf tiefere Verletzungen hinweisen – Traumata, die gar nicht als solche erkannt wurden:
Zum Beispiel:
- frühe medizinische Eingriffe (z. B. Kaiserschnitt, Operationen, Klinikaufenthalte)
- schmerzhafte Erfahrungen ohne jede mögliche Erklärung oder inneren Halt
- Überforderung in Schule und/oder Familie
- emotionale Abwesenheit oder ständige Anspannung bei den Bezugspersonen
Diese frühen Prägungen können später zu Schlafstörungen, innerer Unruhe, Panik, sozialem Rückzug oder aggressivem Verhalten führen.
Oft bekommen Kinder/Jugendliche vorschnelle Diagnosen, die „nur“ Symptome eines früherlebten Traumas sind:
Diagnosen können sein:
ADHS, Autismus, frühkindliche Schizophrenie,…
Dahinter liegt manchmal ein nicht diagnostiziertes Posttraumatisches Syndrom (PTSD).
Ein Zustand, der dazu führt, dass sich aus frühen Erfahrungen scheinbar unerklärliche Muster, überbordende Gefühle, unerklärliche Verhaltensweisen,… kreieren.
Viele dieser betroffenen Menschen stehen unter permanentem Stress und wissen nicht einmal, warum.
Familientherapie kann der Anfang eines verstehenden, daher echten Miteinanders sein.
Endlich liebevoll, gelöst, klar und so völlig transformierend.