Selbstbewusstsein – das Ende der Entfremdung

Viele Menschen kommen zur Therapeutin oder zum Therapeuten, weil sie ihr Selbstbewusstsein stärken möchten.

Weil sie sich oft
unsicher,
hilflos,
ohnmächtig,
nicht ermächtigt fühlen.

Aber:
Selbstbewusstsein ist nicht das, was viele glauben.

Es ist nicht das Bild, das uns in Fernsehshows, auf TikTok, oder auf roten Teppichen gezeigt wird.

Nicht: die neuesten Kleider, das neueste Parfum, High Heels, Applaus, Rampenlicht.

Das hat nichts mit wahrer Selbstsicherheit zu tun.

Selbstbewusstsein ist etwas Natürliches.

Etwas, das in uns verankert ist, in dem Moment, in dem wir uns unseres wahren Selbst bewusst werden.

Und dieses wahre Selbst ist nicht das,
was wir über uns erlernt haben:

  • Ich bin zu dick.
  • Ich bin zu dumm.
  • Ich bin nur gut, wenn …
  • Ich bin erst wertvoll, wenn ich besser bin als andere.

All das sind falsche Überzeugungen.
Vergleiche. Bedingungen. Masken.

Selbstbewusstsein ist:
Ich weiß, dass ich
wertvoll,
wichtig,
wundervoll,
lebendig,
freudig,
intelligent
bereits bin –
und zwar jetzt.
Nicht erst, wenn ich etwas erreicht habe.

Wahres Selbstbewusstsein ist:

  • unvergleichlich,
  • nicht messbar,
  • nicht berechenbar,
  • nicht inszenierbar.

Es ist ein weiter, offener Raum,
ein Raum des sich Wohlfühlens mit sich selbst,
ein Raum des Einverstandenseins mit sich selbst.

Man könnte sagen: Selbstbewusstsein ist nichts anderes als das Ende der Entfremdung.